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Kiyu - Teil 2

Der Geruch von Verwesung und  Frischem Blut lagt in der Luft. Ein dicker Nebel legt sich über das Gebiet, der Boden besäht von Leichen und Knochen, nur ein paar wenige bewegen sich noch, obwohl sie dem Tode nah sind.
Nur ein paar wenige, scheinen noch komplett fitt zu sein, doch ihre Körper zum Teil geschädigt, ihre Kleider, sofern sie noch welche besassen, vom Blut besudelt, selbst an ihnen haftet der Geruch von Verwesung. Es war kein schöner Ort, es wurde liebevoll „Exil“ genannt, hier wo der Abschaum an Dämonen hinkommt, die unehrenhaft sind, nicht akzeptiert werden, verstossen oder ausgesetzt. Tag für Tag herrscht der Kampf ums überleben, nur die stärksten überlebten, die schwachen wurden nieder gemacht. An diesem Ort befand er sich, mit der Erinnerung, hier wo er die Augen zum ersten Mal öffnete.
Es gab einen gewissen Zusammenhalt, doch um zu überleben, metzelten sie die schwächeren ab, selbst wen es Freunde waren, der drang zu überleben nahm Oberhand.
Entfliehen konnten sie nicht so leicht, da es eine art Höhle war, mit nur einem Ausgang, welcher von stärkeren Wachen bewacht wurde. Völlig verängstigt war er, traute niemanden, selbst ihn versuchten sie nach einer weile zu jagen. Knapp dem Tode entgegen, suchte er immer zuflucht unter den Leichen der Toten. Die Angst war zu gross, um sie noch unter Kontrolle zu haben.
Fünf Jahre lang, machte er das ganze durch, wehren konnte er sich nicht, da er nicht einmal eine Magische Gabe besass, noch sonderlich stark war. Sein Körper allein war mickrig, das einzige wovon er sich ernährte, waren irgendwelche Würmer oder Maden.
Doch dam kam dieser Tag, an dem sie eine endgültige Hetzjagd auf ihn machten. Er rannte so schnell er konnte, doch es schien als ob es kein entkommen gab. Kurzerhand kniff er die Augen zusammen, stürmte los Richtung Eingang, dankt seiner Grösse war er recht wendig. Mit Not gelang es ihm an den Wachen vorbei, ab und an wurde er erwisch, konnte sich jedoch losreissen.
Schmerzen, unendliche  Schmerzen durchzogen seinen Körper, an die Wachen trauten sie sich nicht, doch dank dem, das er selbst ziemlich klein war, konnte er sich bei den Wachen vorbei schleichen. Er war nicht der erste, manchen gelang es, andere wiederum, welche es nicht schafften, wurden Tod zurückbefördert.
Von Angst umgeben, rannte er los, seine kraft schon am Ende, bis ihm schliesslich schwarz vor Augen wurde und er wie Tod umkippte.
Das Blut bildete langsam eine Lache um ihn, sein Fell zum Teil Komplet zerrissen.

Fortsetzung Folgt...

2.2.08 15:30
 


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